Navigation

Freitag, 9. November 2007

Selbststudium rund um Dialogprogrammierung

Heute war wieder einmal Selbststudium angesagt, nach einem schweren Gang aus dem Bett und dem Schneesturm (aus Stadtzürcher Sicht :D), fand ich mich doch noch im Glattzentrum ein und habe mich zuerst einmal dem Table Control gewidmet. Dort habe ich in die Aufgabe von vorgestern noch eine Sortierfunktion reinprogrammiert, die Kontextmenü gesteuert ist und habe mich ein wenig über die zusätzlichen Möglichkeiten im Bereich Ablauflogik informiert. Nach dem Mittag fuhr Stefan's Ordnungssinn ungebremst in die Gruppe, als Konsequenz wurden alle Ordner zusammengesucht und einheitlich angeschrieben :), weiter gings mit Zigi-Fötzelä (Aschenbecher hielt dem Wind nicht stand) bevor wir zu unseren Arbeitsplätzen zurückkehrten. Dort ging ich dann nochmals durch die Kursunterlagen und habe mir den Layout Editor angeschaut, wo mir wieder einmal das Feldattribut "Schalter" auffiel. Schnell einmal war klar, dass es im SAP ein sogenanntes Switch Framework gibt, welches mit dieser Option zu tun hat. Nach gewissen Recherchen bin ich dann dahintergekommen, was das soll...

Schalter

Zusammenfassung Switch Framework (SFW)
Das SFW erlaubt es, gewisse Repository Objekte (Dynpro Felder, Ablauflogik-Module, etc.) anhand eines Schalter anzuzeigen oder auszublenden. Dies ist praktisch, wenn man zum Beispiel ein Dynpro mit individuellen Feldern je nach Industrielösung (Öl, Auto, Chemie... ) oder eigen definierten Varianten programmieren möchte. Dazu erstellt man in der Transaktion (SFW1) eine Schaltergruppe oder merkt sich eine schon vorhandene und wählt diese nachher im Dynprofeldattribut "Schalter" aus. Auch Module in der Dynpro Ablauflogik können abhängig nach Gruppen aktiviert oder deaktiviert werden mit dem Zusatz SWITCH. Mit der Transaktion SFW5 kann man dann diese Feature-Gruppen für ein System begutachten und gegebenfals aktivieren.

Der Unterschied und die Zusammenarbeit zum Enhancement Framework lässt sich nicht besser als in gutem alten Englisch erklären:
The Enhancement Framework enables the implementation of the best-practice solutions defined within an industry, while the Switch Framework controls which enhancement implementations are to be performed.

Grundsätzlich, so wie ich das verstanden habe:

SFW:    Ausgabe durch Schalter steuern und Enhancements aktivieren/deaktivieren.
EFW:    Verarbeitung durch Schalter aufteilen

1 Kommentar:

  1. Weltklasse deine Nachforschungen ! Danke dafür ! Was der Referent an der Freitagsschulung zum Thema 'Schalter' nicht vermitteln konnte, dass hast du hier super zusammengefasst.

    AntwortenLöschen

Danke für Ihren Kommentar