So, einige sind noch dran ihre 172 Stunden aufzubrauchen andere sind bereits fertig! Am Montag kam Herr Fehr und inzwischen gilt er als unser Lieblingskunde. Natürlich hatte er überall was zu kritisieren und zu hinterfragen, aber das ist wohl normal. Zum Glück waren wir Schafe ja nicht alleine dem bösem Wolf ausgeliefert und hatten die Unterstützung von Thomas Neuhaus. :)
Wir haben es also geschafft. Wir habe quasi Top Gun der Informatik überlebt. Wir sind nun die Besten der Besten. Wir sind SAP-Speziallisten und wir sind einzigartig, effektiv und glaubwürdig!
Bereits am folgenden Tag nach den Präsentationen fingen die Kundenarbeiten an. Es fängt also an und schon bald werden wir RAPer uns nicht mehr täglich sehen. Kunden wie Stanzwerk, Huber & Suhner, Valora und Swiss Metall warten auf uns.
Doch was ging während der Diplomarbeit eigentlich so ab?
Der Auftrag war schnell klar. Das Ziel hatten wir also vor Augen, aber der Weg zum Ziel war teilweise nicht immer sichtbar. Da es eine Einzelarbeit war und wir selber wissen wollen was wir nun können, taten wir uns schwer Fragen zu stellen. Daher war es nicht ganz einfach wenn sich ein Kollege über einen Error aufregt, den man dann 2 Stunden später auch hat und man weiss, dass der Kollege das Problem noch nicht gelöst hat. Naja gemeinsames Leiden ist besser als alleine im Keller zu sitzen.
Die Aufgabe an sich war nicht schwer, bis vielleicht auf eine Teilapplikation. Allerdings wenn man die PXAs gut gemeistert hat, konnte man sehr viele Sachen nachschauen. So wie es scheint hatten wir alles schon einmal gemacht. Natürlich kamen dann so Sätze wie: "Ah, das isch Smartforms....wie test isch das scho wieder?" oder "Wie isch scho wieder Transaktion für Stückliste?". Gottseidank hatten wir unseren Lernbericht der stets ajour ist. Wie gesagt die Aufgabe war nicht schwer, aber es war viel. :( Es gab viele Details die sehr viel Spass machten, leider war es nicht immer Sinnvoll an Petitessen herum zuschrauben. :P
So! Nun gab es einige RAPer die regelmässig am Abend zu Hause arbeiteten. Es gab sogar einer, das ist schon zwar faste eine Sage, der im Glatt lebte während der 5 Wochen. Gerüchte zu Folgen soll er jeweils in der Resource geschlafen haben. Ich bezweifle sehr, dass dies wirklich so geschah, aber ich kann verstehen, dass es viel zu tun gab. Jedenfalls gab es sicher die eine oder andere Nachtschicht. Der Galgenstrick war immer vor Augen und wir gaben alles, quetschten die letzten Energien aus uns heraus um am Schluss ein passables Produkt zu präsentieren.
Nun freuen wir uns alle auf die Diplomfeier egal ob wir nun bestanden haben oder nicht.
Iceman und Co.
Ps: Zweifel habe wir nicht, aber wie sagt man so schön: "Rechne mit dem Schlimmsten und hoffe das Best!" :D
Well done Icemann - schöne, passende Worte zur Diplomarbeit !
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