Hallo Miteinander! Ich hab heute die Ehre euch den bisher längsten Tag im R.A.P. zu bloggen da Mathias am besagten Tag diesen Text verfassen sollte zu Hause, bleich und desorientiert herumwandelte.
Am Vormittag brachte uns Thomas der Datenbeschaffung, also den internen Tabellen und den SELECT-Abfragen und Schleifen näher. Was erst mit etwas verwirrten Blicken die sich fragten "Wozu denn jetzt diese internen Tabellen und warum nicht unbedingt SELECT-Schleifen?" anfing, wurde nach den Übungen recht klar. Mit dem zusätzlich Gelernten über Performanceanalyse (Laufzeitinspektor, Codeinspektor und Debugger) wurde ersichtlich wie sich die SELECT-Schleifen im Vergleich zu Abfragen die direkt in eine interne Tabelle geschrieben (fetcharray) werden auf die Systemperformance auswirken.
Am Nachmittag behandelten wir die Extras drum herum. Zur Datensicherheit bei Zugriffen auf die Datenbank werden wir in Zukunft selbstverständlich ausschliesslich, immer, stehts, laufend nur noch direkt Datenelemente bearbeiten da die dazugehörigen Subroutinen für nichts implementiert wurden. In anderen, nicht von Sarkasmus übertönten Worten: "Um Dateninkonsistenz zu verhindern und andere Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen stehen in SAP Subroutinen für Änderungsaufgaben zu verfügung".
Sind wir schon einmal bei den Datenbanken wurden auch noch die "Views" und "Logische Datenbanken" angehaucht. Diese Themen werden in der Ausbildung jedoch erst später im Detail behandelt. Auch die Benutzerberechtigungen haben wir in der Theorie behandelt. Wie die Hirarchie (Benutzer -> Rollen -> Profile -> Objekte) aussieht und man in ABAP diese Berechtigung abfragen kann.
Der Tag verging für mich relativ rasch für Andere eher lang (Der Ausbildungsleiter weiss wer gemeint ist). Aber damit noch nicht genug; Um 17:00 Uhr startete das Gruppenmeeting E1 an dem wir Neulinge die Gelegenheit hatten die anderen Gesichter des Teams kennen zu lernen, über aktuelle Projekte zu erfahren und mehr über die damit verbundenen technischen Seiten zu lernen. Ich persönlich stellte einmal mehr fest, dass OOP auch hier noch für Witze statt als nützliches Werkzeug missbraucht wird. Insofern fühl ich mich als ehemaliger Programmierer aus dem SPS Bereich noch praktisch zu Hause ;)
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